Stereolove
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ALBUM - BOY A - 19.06.2015


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SINGLE - IF WE DIE TONIGHT

ALBUM - BOY A - 19.06.2015

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SINGLE - IF WE DIE TONIGHT

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STEREOLOVE
„BOY A“
VÖ: 19.06.2015

„All ends are new beginnings, you crash if you try looking back“, heißt es in dem Song „If We Die Tonight“, der ersten Single aus Stereoloves zweitem Album „Boy A“. Ein Longplayer, auf dem sich das Poprock-Quintett heute so selbstbewusst, so entschlossen, so spielfreudig und so facettenreich wie nie zuvor präsentiert. Ein kraftvolles Statement einer untrennbar zusammengeschweißten Einheit, die in ihrer bisher zwar kurzen, dafür aber umso intensiveren Zeit gemeinsam gewachsen ist und die nun den authentischen Soundtrack ihres Neustarts vorlegt.

Ihr untrügliches Gespür für packende Rock-Melodien und mitreißende Pophymnen haben Sänger Thom Hanreich, Gitarrist Uwe Bossert, Bassist Philipp Rauenbusch, Drummer Mike „Gomezz“ Gommeringer und Keyboarder Sebastian „Sebi“ Padotzke in der Vergangenheit bereits mehr als eindrucksvoll an anderer Stelle unter Beweis gestellt: Mit millionenfach mitgesungenen Nr. 1-Hits, hunderttausenden über die Ladentische gewanderten Einheiten, unzähligen Gold- und Platin-Awards sowie restlos ausverkauften Touren durch ganz Europa - der eine als stimmliches Aushängeschild von Vivid, während der Rest ab Ende der 90er Jahre bei Reamonn eine ganze Generation von Popfans begeistert hat. Doch statt sich auf dem Ruhm des bisher Erreichten auszuruhen, schließen Stereolove ein wichtiges Kapitel in ihrer langjährigen Musikerkarriere, um mit „Boy A“ nun die viel beschworene nächste Episode zu beginnen.

Schon mit ihrem 2012er Erstling „Stereo Loves You“ haben Stereolove erfolgreich die Lücke geschlossen, die man nach der Auflösung von Reamonn vor fünf Jahren hinterlassen hatte. Für jedes einzelne Bandmember das Ende einer ebenso anstrengenden wie auch aufregenden Reise; die Zeit, sich zu sammeln, Kraft zu tanken und mit neuen Inspirationen neue Pläne zu schmieden. Mit „Boy A“ treten Stereolove nun an, ihren Weg weiter fortzusetzen. Auf bisher noch unbeschrittenen Pfaden, den Blick fest nach vorne gerichtet. „Obwohl wir sehr stolz auf unser erstes Album sind, fühlt sich diese Platte im Grunde wie unser eigentliches Debüt an“, so Gitarrist Uwe Bossert. „Als etablierte Band braucht man bei der 2. Platte ein viel solideres Fundament, als beim Debüt.

Was ursprünglich als reines Freizeitprojekt „von ein paar Typen“ begann, die sich laut Frontmann Thom Hanreich „wieder wie 18-Jährige benahmen und zusammen in den Proberaum gegangen sind, um einfach nur Spaß zu haben“, das entwickelte sich während der Aufnahmen zu „Boy A“ zu einer intensiven Zusammenarbeit. Nachdem man sich im Frühjahr 2013 wieder traf, um erste Ideen zu sammeln, verzog sich die Band im Sommer 2014 schließlich zu Songwritingsessions in ein zum Demostudio umfunktioniertes Ferienhaus am Lago Maggiore, an dessen malerischen Ufern schon das erste Album entstand. „Wir haben dort komponiert, gegrillt und natürlich auch die Fußballweltmeisterschaft im Fernsehen geschaut“, erinnert sich Drummer Mike Gommeringer. „Und wir haben jede Nacht so laut Musik gemacht, dass es in diesem kleinen italienischen Dorf am vorletzten Abend fast zu einer kleinen Revolte gegen uns `Krachmacher aus Deutschland` kam...“

Auf „Boy A“ präsentieren sich die „Krachmacher aus Deutschland“ nun als erwachsene Männer, die sich ihr inneres Kind bewahrt haben. Die ihre Grenzen ausloten, dabei manchmal auch kopfüber im Dreck landen, die jedoch immer wieder aufstehen, sich den Staub von den Schultern klopfen und mit kühlem Lächeln souverän weiter marschieren. Fünf Jungs, die ihrem buchstäblichen „Spieltrieb“ folgen. Erfahrene Musiker, die jeder für sich viel erlebt haben, durch Höhen und Tiefen gegangen sind und die nun bereit für Neues sind. „Boy A“ ist das Ergebnis der unzähligen Geschichten, die jeder einzelne von ihnen auf seinem Werdegang von Buben zu den gestandenen Männern erlebt hat, die man heute darstellt. Ihre markanten, gegerbten Gesichter erzählen von Höhen, aber auch von Tiefen, die Stereolove in schonungslos ehrlichen Songs verarbeiten. Intim, offen, authentisch. „Boy A“ ist das Leben nach dem großen Crash: Die gelebte Erkenntnis, dass nur das Hier und Jetzt zählt, während alles andere zweitrangig ist. Storys von Schuld, Identität, von Liebe, Sex und nicht immer nur schmeichelnden Selbstreflektionen. Vom Schmerz der Wahrheit und von dem unbedingten Willen zur Veränderung. Als „Boy A“ werden jugendliche Straftäter bezeichnet, die mit einer neuen Identität einen Neuanfang starten dürfen, nachdem sie ihre Strafe verbüßt haben. Tragische Figuren, in denen sich auch Hanreich wieder findet.

„Die letzten zwei oder drei Jahre haben mich definitiv verändert. Ich hatte viele einschneidende Erlebnisse – positive wie auch negative – die ganz sicher nicht spurenlos geblieben sind. Jeder von uns ist erwachsen genug, sich und anderen nichts mehr vormachen zu müssen. Und wir sind reflektiert genug, dieses auch in authentischen Texten auf dem Album erzählen zu können. Und vor allem auch zu wollen.“ Eine Tatsache, die man „Boy A“ in jedem Takt anhört. Stereolove folgen ihrem ausgeprägten Bauchgefühl auf der Suche nach neuen Einflüssen. Neue Einflüsse, die schließlich zu einem von Grunde auf modernisierten Bandsound geführt haben, ohne jedoch ihre Herkunft zu verleugnen. Stereolove hetzen keinen schnelllebigen Trends hinterher, sondern setzen selbst Akzente und bleiben sich in jeder Sekunde treu. „Boy A“ bedeutet rockige Melancholie mit viel Tiefgang, Hintersinn und natürlich hoch ansteckenden Ohrwurmmelodien. Egal ob Pop, Rock oder elektronische Elemente: Stereolove haben ihre musikalische Bandbreite zugunsten einer abwechslungsreichen Stilpalette erweitert. Nachdem man seinen Longplay-Erstling damals komplett im Alleingang eingespielt hat, haben sich Stereolove auf „Boy A“ ganz neuen äußeren Inspirationen geöffnet, und den angesagten dänischen Producer Thomas Stengaard (The Baseballs, Carpark North) mit ins Boot geholt, der der Band ein zeitgemäßes und frisches Sound-Make-Over verpasste.

„Wir haben eine Ewigkeit nach einem passenden Produzenten gesucht“, erzählt Uwe Bossert. „Mit Thomas gab es diese spannende, kreative Reibung zwischen einer gestandenen Band und einem jungen, unverbrauchten Producer, der sehr viel im Dance- und Electro-Bereich unterwegs ist.“ Das beeindruckende Ergebnis dieser ungewohnten Arbeitsweise: Völlig neuartige Beats, die sich mit spröden 80er Jahre-Einflüssen a la Joy Division oder Depeche Mode zu einer hoch explosiven und detailfreudigen Mixtur verbinden. Stereolove entfernen sich auf „Boy A“ deutlich von dem opulent-überladenen Popsound, den man vor 15 Jahren mit Reamonn etabliert hat, um sich heute reduzierter, minimalistischer und elektronischer zu geben. „Alles mehr auf den Punkt“, wie Bossert ergänzt. „Der Masterplan war, sich diesmal aufs Wesentliche zu konzentrieren. Weg zu kommen von einem gewissen Soundideal; Dinge einfach wegzulassen. Statt wie früher alles mit 40 Gitarrenspuren zuzukleistern und uns hinter Unmengen von Layers zu verstecken, gibt es heute bei uns nur drei Dinge: Beat, Gitarre, Stimme. Ich habe noch nie so wenig für ein Album aufgenommen wie diesmal, andererseits waren die Gitarren noch nie so präsent!“

„Ich bin damals mit Bands wie Joy Division oder Killing Joke aufgewachsen“, erklärt Sänger Thom Hanreich. „Mir ist die momentane Musikszene zu langweilig. Mir fehlt die Kunst im Mainstream. Es ist für mich höchste Zeit, dass dieser rauere 80ies Postpunk-Stil zurückkehrt.“ So wie auf der ersten Single „If We Die Tonight“, einer ebenso eindringlichen, wie sanft nach vorne rockenden Hymne auf das Leben und auf den Moment, in die Stereolove ihre ganz eigenen Ecken und Kanten eingebaut haben. Elektronisch und funky arbeitet man sich dagegen durch das knarzende „Mess Around“, dimmt mit der nachdenklichen Ballade „Satellites“ kurzzeitig die Lichter, um mit dem packenden „Young Ones“ einen weiteren bildgewaltigen Instant-Earcatcher abzuliefern. Gute Zeiten und schlechte Zeiten, die Hanreich in seine kopfkinohaften Lyrics verpackt. „Ich hatte viele schlaflose Nächte mit Gedanken, die sich in den Texten niedergeschlagen haben. Der Tod hatte einen großen Einfluss in den letzten Jahren. Doch diese Dinge haben mich zu dem gemacht, der ich heute bin. Und das reflektiert sich auch in den Texten. Es bedeutet eine große Aufgabe, einmal erschüttertes Urvertrauen zurück zu gewinnen und das Leben wieder genießen zu lernen. Songtexte müssen für mich von Herzen kommen. Nur dann sind sie glaubwürdig. Ich denke, ich habe noch nie so ehrliche, persönliche und glaubwürdige Texte geschrieben, wie auf diesem Album.“



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